Der letzte Wunsch des am 20. August 1999 verstorbenen Hermann Hennecke war es, dem kleinen Nikita aus St. Petersburg zu helfen.
Nikita erlitt bei seiner Geburt einen akuten Sauerstoffmangel und ist seitdem spastisch gelähmt. Nur durch aufwendige medizinische Betreuung würde er später selbständig sitzen und laufen können.
Reiner Hennecke, ältester Sohn von Hermann, nahm sich nach dessen Tod dieser Aufgabe mit tatkräftiger Unterstützung seiner ganzen Familie an. Sein Engagement war ansteckend. Kinderärzte, Krankengymnasten, Sanitätshäuser und viele andere aus seinem beruflichen und persönlichen Umfeld stellten sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache. Wieder andere unterstützten die teilweise aufwendigen Hilfsmaßnahmen mit großzügigen Spenden. Heute ist Nikita 4 Jahre alt und kann dank orthopädischer Schuhe und mit Hilfe eines Therapeuten stehen und selbständig sitzen. Noch vor 8 Monaten konnte er nicht einmal krabbeln. Für Reiner Hennecke und seine Helfer ist es die schönste Belohnung zu sehen, was ihr Engagement bewirkt. Und es motiviert sie, Nikita auch weiterhin zu unterstützen.
An diesem Punkt wollen wir ansetzen und haben im November 2001 den gemeinnützigen Verein "kleine Hilfe Köln e.V." gegründet.
Dazu bauen wir ein Netzwerk aus, in dem sich jeder einbringen kann. Sei es durch Kompetenzen, Kontakte, persönliche Leistungen oder durch Spenden, die unverzichtbar für das Gelingen unseres Vorhabens sind.
Die Organisationsstrukturen unserer Initiative sind flach, die Wege kurz, unsere Hilfe unkompliziert und unbürokratisch. Sie kommt schnell dahin, wo sie gebraucht wird. Und unsere Spender sehen die Ergebnisse ihrer Bemühungen. Zunächst wollen wir in Köln und Umgebung aktiv werden, um unsere Projekte direkt betreuen zu können.